Hadith

‚Zum guten Islam einer Person gehört, das zu lassen, was ihn nichts angeht.‘“

Quelle: HadeethEnc.com, Deutsch v1.58.0

قال النووي: حديث حسنرواه الترمذي وغيره

Arabischer Text

عَنْ أَبِي هُرَيْرَةَ رَضِيَ اللَّهُ عَنْهُ قَالَ: قَالَ رَسُولُ اللهِ صَلَّى اللهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ: «مِنْ حُسْنِ إِسْلَامِ المَرْءِ تَرْكُهُ مَا لَا يَعْنِيهِ».

Übersetzung

Von Abu Hurayrah - möge Allah mit ihm zufrieden sein - wird überliefert, dass er sagte: „Der Gesandte Allahs - Allahs Segen und Frieden auf ihm - sagte: ‚Zum guten Islam einer Person gehört, das zu lassen, was ihn nichts angeht.‘“

Erläuterung

Der Prophet - Allahs Segen und Frieden auf ihm - erklärte, dass es zur Vollkommenheit der guten islamischen Eigenschaften des Muslims und zur Vervollständigung seines Glaubens („Iman“) gehört, dass er sich von allen Aussagen und Taten entfernt, die ihn nichts angehen, ihn nicht betreffen, ihn nicht bekümmern und ihm nicht nützen, und ebenso von allen religiösen und diesseitigen Angelegenheiten, die ihn nichts angehen. Wenn der Mensch sich mit Angelegenheiten beschäftigt, die nicht seine sind, lenkt ihn dies von dem ab, was ihn angeht oder führt ihn zu etwas, was er meiden sollte. Der Mensch wird am Tag der Auferstehung nämlich nach seinen Taten befragt.

Lehren aus dem Hadith

  • Die Menschen unterscheiden sich in ihrer Stufe im Islam; und durch einige Taten kann sich der Islam (einer Person) verbessern.
  • Wenn man das unnütze Gerede und die überflüssigen Aussagen und Taten unterlässt, ist das ein Beweis für die Vollkommenheit des Islams dieser Person.
  • Der Ansporn, dass der Mensch sich mit den Angelegenheiten seiner Religion und seines diesseitigen Lebens, die ihn betreffen, befasst. Wenn es zum guten Islam einer Person gehört, das zu lassen, was einen nichts angeht, dann gehört es auch zum guten Islam einer Person, dass er sich mit dem beschäftigt, was ihn angeht.
  • Ibn Al-Qayyim - möge Allah mit ihm barmherzig sein - sagte: „Der Prophet - Allahs Segen und Frieden auf ihm - fasste die Frömmigkeit in einem Satz zusammen, indem er sagte: ‚Zum guten Islam einer Person gehört, das zu lassen, was ihn nichts angeht.‘ Dies umfasst das Meiden von allem, was einen nichts angeht - sei es im Sprechen, Anschauen, Zuhören, Nehmen, Gehen, Nachdenken und in allen anderen sichtbaren und inneren Bewegungen. Dies ist ein ausreichender (und heilender) Satz über die Frömmigkeit.“
  • Ibn Rajab sagte: „Dieser Hadith ist eine der Grundlagen des guten Benehmens.“
  • Der Ansporn zum Streben nach Wissen, denn dadurch erkennt der Mensch, was ihn angeht und was ihn nicht angeht.
  • Das Befehlen des Guten, das Untersagen des Schlechten und der gute Ratschlag gehören zu den Dingen, die den Menschen angehen, da sie ihm anbefohlen wurden.
  • Unter die allgemeine Bedeutung des Hadiths fällt auch, dass man sich von allem fernhält, was Allah - mächtig und majestätisch ist Er - untersagte und der Prophet - Allahs Segen und Frieden auf ihm - verabscheute - was einen nichts angeht. Ebenso gehören dazu alle Angelegenheiten des Jenseits, die man nicht benötigt, wie z. B. genaue Informationen über das Verborgene und Details über die Bestimmungen der Schöpfung und Befehle (Allahs). Außerdem gehört dazu das Fragen und Forschen nach hypothetischen und erfundenen Angelegenheiten, die weder eingetreten sind, noch eintreten werden, noch vorstellbar ist, dass sie eintreten werden.
Erläuterung: العربية

بين النبي صلى الله عليه وسلم: أن من كمال محاسن إسلام المسلم وتمام إيمانه، ابتعاده عما لا يعنيه ولا يخصه ولا يهمه وما لا يفيده من الأقوال والأفعال، أو مما لا يعنيه من أمور الدين والدنيا، فالاشتغال بما ليس للإنسان ربما شغله عما يعنيه، أو أداه إلى ما يلزمه اجتنابه؛ فإن الإنسان مسؤول عن أعماله يوم القيامة.

  • الناس يتفاوتون في الإسلام، وأنه يزداد حسنًا ببعض الأعمال.
  • ترك اللغو والفضول من الأقول والأفعال دليل على كمال إسلام المرء.
  • الحث على الاشتغال فيما يعني المرءَ من شؤون دِينه ودنياه، فإذا كان مِن حُسن إسلام المرء تركه ما لا يعنيه، فمِن حُسنه إذًا اشتغالُه فيما يعنيه.
  • قال ابن القيم رحمه الله : وقد جمع النبي صلى الله عليه وسلم الورع كله في كلمة واحدة، فقال: «من حسن إسلام المرء: تركُه ما لا يعنيه»، فهذا يعم الترك لما لا يعني: من الكلام، والنظر، والاستماع، والبطش، والمشي، والفكر، وسائر الحركات الظاهرة والباطنة، فهذه كلمة شافية في الورع.
  • قال ابن رجب: هذا الحديث أصل من أصول الأدب.
  • الحث على طلب العلم؛ لأن به بعرف الإنسان ما يعنيه مما لا يعنيه.
  • الأمر بالمعروف والنهي عن المنكر والنصيحة مما تعني الإنسان؛ لأنه مأمور بها.
  • يدخل في عموم معنى الحديث: الابتعاد عما لا يعني مما حرم الله عزوجل وما كرهه النبي صلى الله عليه وسلم، وكذلك ما لا يحتاج إليه من أمور أخروية كحقائق الغيب وتفاصيل الحكم في الخلق والأمر، ومنها السؤال والبحث عن مسائل مقدرة ومفترضة لم تقع، أو لا تكاد تقع، أو لا يتصور وقوعها.

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